Satellitenempfang: Die Vor- und Nachteile

Die Satellitenschüssel bedeutet große Programmvielfalt beim Fernsehen

Viele Nutzer in Deutschland entscheiden sich für eine Satellitenschüssel, so lag das Satellitenfernsehen im Jahr 2015 beim Empfang vom Fernsehen an erster Stelle. Zum einen ist Satellitenfernsehen in jeder Region verfügbar und zählt zu den günstigsten Anschlussmöglichkeiten. Allerdings kann Satellitenfernsehen einem Vermieter hohe Kosten und viel Zeit verursachen.

Die Vorteile der Satellitenschüssel

Die Programmvielfalt ist beim Satellitenfernsehen gegen über dem Kabelfernsehen eindeutig größer, da die Programme direkt übertragen werden. Der Frequenzbereich ist zudem wesentlich höher und sorgt so für mehr Programme. Alle Sender können mit der Satellitenanlage kostenlos empfangen werden, die Montage einer Satellitenschüssel kostet nur einmal Geld, und zwar für die Satellitenschüssel und einen Receiver für digitales Fernsehen. Allerdings sind in neuen Fernsehern die Receiver in der Regel integriert. Mieter müssen vor der Montage der Schüssel für Satellitenfernsehen die Genehmigung beim Vermieter einholen, um die Schüssel anbringen zu können. Ha

t der Vermieter einen Kabelvertrag für das ganze Haus abgeschlossen, muss der Mieter anteilige Kosten für das Kabelfernsehen zahlen, auch wenn er über eine Satellitenanlage Fernsehen schaut. Da viele Orte kein Kabelfernsehen empfangen können, müssen die Bewohner dieser Region auf das Satellitenfernsehen zurück greifen. Außerdem kann mit der Nutzung einer Satellitenanlage viel Geld gespart werden, denn laufende Gebühren fallen hier nicht an.

Die Vorteile der Satellitenschüssel:

– zahlreiche Sender in digitaler Qualität ohne Anmeldung und Gebühren
– öffentlich-rechtliche Sender sind auch in HD-Qualität verfügbar
– der Empfang von Radioprogrammen ist per Satellit möglich
– mit Glasfaserkabel können mit einer einzigen Satelliten Anlage mehrere Haushalte versorgt werden
– kaum optische Beeinträchtigung durch einfache Installation.
– bereits vorhandene Verkabelungen können oft genutzt werden
– selbst in ländlichen Gebieten mit schlechter Versorgung nutzbar

Die Nachteile von Satellitenfernsehen

– die Privatsender sind in HD-Qualität nur gegen Gebühr zu empfangen
– die Anlage muss vom Eigentümer selbst gekauft, montiert, eingestellt und gewartet werden
– Je nach Endgerät muss ein extra Receiver installiert werden
– Hindernisse im Bereich der Schüssel sowie schlechtes Wetter können den Empfang stören.

Die Größe einer Satellitenschüssel spielt eine große Rolle

Bei der Auswahl spielt die Größe einer Schüssel eine wichtige Rolle, denn je größer die Schüssel ausfällt, je mehr Fläche steht zur Verfügung. Diese Fläche hat einen Einfluss auf die Qualität vom Empfang. Die große Satellitenschüssel ist zudem weniger empfindlich bei Gewitter und starkem Regen, so ist auch die Bildqualität entsprechend hoch. Der Durchmesser einer Satellitenschüssel sollte mindestens 50 bis 60 Zentimeter betragen, der Standard liegt in Deutschland zwischen 60 und 85 Zentimeter, die Größe der Satellitenschüssel kann ganz nach Wunsch und Bedürfnissen gewählt werden. Für welche Variante der Satellitenanlage man sich entscheidet, hängt immer davon ab, welche Ansprüche die Anlage erfüllen soll. Die Programmwünsche und die Gegebenheiten vor Ort spielen ebenfalls eine große Rolle. Nach der Montage erhalten Nutzer einen TV Spaß mit zahlreichen Fernsehsendern ohne monatliche Gebühren. Über die Satellitenposition Astra 19,2° Ost werden alle gängigen deutschen TV-Sender ausgestrahlt. Für Zuschauer, welche mit den Standardprogrammen zufrieden sind, eignet sich eine 45 Zentimeter Schüssel für den Empfang von etwa 1200 Sendern. Genügt das nicht, dann können mit einer größeren Antenne noch weitere Sat-Positionen empfangen werden. In Deutschland ist auch die Position Eutelsat 13° Ost – Hotbird weit verbreitet. Diese Position beinhaltet überwiegend polnische und italienische TV Sender und zudem auch unzensierte XXX Pay-TV Erotik-Sender. Die etwa 1800 Programme lassen sich am besten mit einer 80 Zentimeter-Antenne empfangen. Die Qualität von Bildern und Tönen ist über die Satellitenschüssel sehr gut und die öffentlich rechtlichen Programme können zumeist in HD-Qualität empfangen werden. Die privaten Sender dagegen können bei Bedarf nur kostenpflichtig gegen monatliche Gebühren bezogen werden. Das Satellitenfernsehen wird seit dem Mai 2012 nur noch digital ausgestrahlt, sodass zukünftig weitere Verbesserungen und zusätzliche Funktionen zu erwarten sind.

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